Ich (24) bin nun seit fast fünf Jahren mit meinem Freund zusammen. Ich erinnere mich noch genau, wie toll ich ihn anfangs fand. Damals bei meiner ersten Beziehung fiel mir das Schluss machen schon unfassbar schwer. Obwohl es ja “nur” eine Teenager Beziehung war und noch lange nicht so ernst wie die, in der ich jetzt verweile. Mein jetziger Freund und ich wohnen seit zwei Jahren zusammen.
Ich erinnere mich noch, dass ich mir ziemlich unschlüssig war, ob das wirklich ein guter Schritt ist, aber damals dachte ich, wenn’s nichts wird, ziehe ich eben wieder aus. Hier sitze ich nun und überlege mir seit knappen zwei Jahren, was wohl das beste für uns ist. Ich habe es schon oft angesprochen und man merkt es auch dadurch, dass ich weder Körperkontakt suche, noch gerne zulasse. Von Sex an der Stelle ganz zu schweigen. Die Situation bringt mich zum verzweifeln. “Er hat das nicht verdient” ist meine Ansicht und er liebt mich sehr. Er will darum kämpfen, aber ich hab das Gefühl, dafür ist zu viel Zeit vergangen. Seine Familie hat mich voll und ganz eingeschlossen und ich fühle mich wie mit meiner eigenen Family, wenn wir Zeit verbringen.
Kategorie: glückliche Paare (Seite 2 von 13)
Ich (27) bin 27 Jahre seit gut 3 Jahren mit meinem Verlobten (29) zusammen. Unsere Hochzeit findet noch in diesem Jahr statt. Aber das Sexthema beschäftigt uns als Paar schon seit Anbeginn der Beziehung. Als ich meinen Verlobten kennengelernt habe, war ich Hals über Kopf in ihn verliebt und wollte diese Liebe auch körperlich ausleben. Er war da anders. In den ersten beiden Beziehungsmonaten war es noch so, dass er ab und zu den Sex einleitete, aber dies hörte danach auf. Ab da an musste immer ich auf ihn zukommen. Ich musste ihn regelrecht davon überzeugen mich anzufassen. Er hat mir immer zugesichert dass es nicht an mir liege. Immer wieder, wenn er angetrunken ist, weint er und sagt dass es ihm leid tue, für diese Situation. Erst als ich vor kurzem wieder so genervt war und geweint habe, hat er mir versprochen zum Arzt zu gehen um seine Hormone zu checken und eine Therapie zu beginnen. Die Hormone sind normal und er war nun das zweite mal bei einem Therapeuten. Ich habe versucht ihm gegenüber so verständnisvoll zu sein, habe ihm Zeit gegeben, aber er hat sich erst jetzt Hilfe geholt. Ich werde natürlich noch zuwarten, aber ich werde diesen Mann heiraten und ich weiß nicht, ob ich noch lang durchhalte. Selbst wenn wir Sex haben, gibt es kein Vorspiel und es ist ein kurzes Gehämmere was mich nicht zum Höhepunkt bringt. Danach fühle ich mich so schlecht, dass ich manchmal sogar weine, während er schläft.
Mein Mann hat mir nach zwölf Jahre Ehe eröffnet, dass er polyamor ist und dass es eine zweite Frau in seinem Leben gibt. Nun fährt er seit einem halben Jahr zweigleisig – ich wollte ihm nicht den Stuhl vor die Tür stellen, denn wir haben zwei Kinder. Zuletzt ist die andere Frau allerdings fremdgegangen. Ihn hat das völlig aus der Bahn geworfen und er befindet sich jetzt auf eigenen Wunsch in der Psychiatrie. Ich kann mir da keinen Reim drauf machen – er wollte doch unbedingt mehrere Frauen lieben. Darf die Frau das dann nicht auch?
Wir sind seit 26 Jahren verheiratet und leben mehr oder weniger nebeneinander her. Mein Frau kümmert sich nach der Arbeit um ihre alten Eltern oder ist im Garten beschäftigt. Abends schläft sie dann vor dem Fernseher ein. Wir haben kaum noch Zeit miteinander. Und zum Sex ist sie meist zu müde. Ich ziehe mich dann zurück und mach was am Haus – aber das kann ja auch nicht die Lösung sein.
Warum sind Sex- und Gefühlsleben nicht so einfach voneinander zu trennen? Und welche Rolle spielt die Kritik bei der Entstehung von vielen Erektionsproblemen? Zusammen mit der Kollegin Anna Peinelt geht es heute um die Frage, warum Männer nicht immer können (und Frauen auch nicht) und warum Pflicht-Sex die Beziehung gefährden kann.
Ich überlege mich von meinem Mann zu trennen, mit dem ich seit zwanzig Jahren verheiratet bin. Wir sind einfach zu unterschiedlich. Während sich mein Mann stundenlang mit einem Problem beschäftigen kann und zunächst Pläne oder Berechnungen macht, bevor er etwas umsetzt, bin ich eher ein spontaner, kreativer und flexibler Mensch.
Es ist nicht so, dass wir keine Gemeinsamkeiten hätten: Wir treiben zum Beispiel gerne Sport und verreisen gerne zusammen mit unseren Hunden. Seit vier oder fünf Jahren leben wir aber eher in einer Wohngemeinschaft. Nun frage ich mich, ob ich im Internet auf einer geeigneten Plattform mal schauen könnte, ob dort ein für mich passender Mann sein könnte. Ist es überhaupt in Ordnung, so lange ich noch mit meinem Mann zusammen bin, auf einer Datingplattform zu stöbern?
Wir sind beide Anfang dreißig und jetzt seit acht Jahren zusammen. Es passiert immer häufiger, dass meine Partnerin völlig unzufrieden ist mit mir oder damit wie ich reagiere auf das, was sie sagt und möchte. Sie wird dann schnell ungeduldig und laut. Sie gibt mir das Gefühl, ich tue nie genug für sie.In letzter Zeit haben wir öfter über Trennung nachgedacht, auch weil uns beiden inzwischen die Zärtlichkeit im Alltag fehlt, wir aber nicht mehr zueinander finden, wenn die Stimmung so oft schlecht ist.
Erst vor kurzen hat sie mir erzählt, dass sie ein sehr schwieriges Verhältnis zu ihrer oft sehr unfreundlichen, lieblosen und auch gewalttätigen Mutter hatte und sie als Kind und auch später noch sehr darunter gelitten hat. Ich dagegen kann mich über meine Kindheit und meine Eltern nicht beklagen. Haben diese Unterscheide denn wirklich Einfluss auf unsere Partnerschaft und können wir dagegen etwas tun?
Ich (36) bin seit zwei Jahren mit einem vier Jahre jüngeren Mann in einer seltsamen Form von Beziehung. Wir haben tollen Sex und unternehmen auch öfter was zusammen, aber er lehnt es ab, mich seinen Freunden und seinen Eltern vorzustellen. Er ist auch dagegen, es als Partnerschaft zu sehen. Er hat gerade erst den Berufseinstieg geschafft und sagt immer, dass er sich auf seine Kariere konzentrieren will. Mir aber läuft die Zeit davon – ich will doch noch Kinder.
Ein Bekannter von mir und seine Frau sind beide Mitte 50. Sie haben erwachsene Kinder, führen eine gute Ehe, machen viel, auch Sport zusammen. Er hat schon einige Zeit das Problem, dass er zum normalen Geschlechtsverkehr nicht mehr in der Lage ist (sein Penis wird nicht mehr richtig steif), seine Frau aber richtigen Sex möchte. Klar, kann man verstehen. Aber nicht erzwingen. Er hat ihr schon gesagt, er würde so gerne kuscheln, schmusen, Petting machen, sie befriedigen, ohne das es zur Penetration kommt, besser gesagt, ohne dass er penetrieren muss. Das aber reicht ihr nicht. Er sagte mir, so sei ihm das einfach zu anstrengend. Dann mag er gar nicht mehr kuscheln, weil ihn das so unter Druck setzt. Ich frage mich, warum sie die Bitten ihres Mannes nicht versteht.
Ich (56) habe zwei erwachsene Söhne, war einmal verheiratet, habe zwei längere Beziehungen nach der Ehe gehabt ( 8 und 5 Jahre) und danach nur noch kurzfristige Beziehungsversuche. Da die letzte Beziehung (die 5 jährige), nicht wirklich glücklich war, brauchte ich eine ganze Weile um mich neu zu sortieren. Je länger ich Single bin, desto mehr gelange ich zur Überzeugung, das dies genau das richtige Lebensmodell für mich ist. Ich habe einen tollen Job der mir Spaß macht, tolle Kinder mit denen ich ein sehr gutes Verhältnis habe, einige wenige aber gute Freunde, ein sehr, sehr gutes Verhältnis zu meiner Herkunftsfamily sowie mehrere Hobbys. Mache ich mir was vor wenn ich denke, dass ich keinen Partner brauche bzw. will?