Die Liebesblogger

Monat: Oktober 2022

In einer Partnerschaft sind wir immer zu sechst im Bett

Wir sind beide Anfang dreißig und jetzt seit acht Jahren zusammen. Es passiert immer häufiger, dass meine Partnerin völlig unzufrieden ist mit mir oder damit wie ich reagiere auf das, was sie sagt und möchte. Sie wird dann schnell ungeduldig und laut. Sie gibt mir das Gefühl, ich tue nie genug für sie.In letzter Zeit haben wir öfter über Trennung nachgedacht, auch weil uns beiden inzwischen die Zärtlichkeit im Alltag fehlt, wir aber nicht mehr zueinander finden, wenn die Stimmung so oft schlecht ist. 

Erst vor kurzen hat sie mir erzählt, dass sie ein sehr schwieriges Verhältnis zu ihrer oft sehr unfreundlichen, lieblosen und auch gewalttätigen Mutter hatte und sie als Kind und auch später noch sehr darunter gelitten hat. Ich dagegen kann mich über meine Kindheit und meine Eltern nicht beklagen. Haben diese Unterscheide denn wirklich Einfluss auf unsere Partnerschaft und können wir dagegen etwas tun?

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Was Sie erleben ist Gewalt, verbale Gewalt

Meine Frau und ich sind verschieden „temperiert“, auch wenn wir uns in allen anderen wesentlichen Fragen des Lebens ganz einig empfinden. Meine Frau ist wirklich sehr cholerisch und aufbrausend und ich eher melancholisch. Wenn sie ganz ihrem Temperament gemäß „normal“ sich verhält, dann ist ordentlich Wind in der Bude. Sie regt sich über Dinge stark auf, schimpft, kocht vor Wut – dafür braucht es nicht viel Anlass. Wenn sie gestresst ist, das Ganze hoch zehn. Dann wird jeder mal angeschrien, der nicht rechtzeitig geflohen ist (wir haben 4 Kinder). Zugleich kühlt sie recht schnell wieder ab, zum Glück. Ich habe sehr viel versucht sie anzuregen, etwas zur Impulskontrolle zu unternehmen, etwa den achtsamkeitsbasierten Stressreduktionskurs. Solche Ideen stressen sie aber eher. Sehr viele Übungen, den dadurch in mir entstehenden Stress meinerseits zu reduzieren, praktiziere ich. Dennoch bitte ich Sie um Hilfe: was ist da los und was kann ich für uns tun?

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Partnerschaft – worauf es nach der Geburt ankommt

Paar- und Singleberaterin Anna Peinelt ist zurück aus ihrer Baby-Pause. Im Podcast spricht sie mit Christian Thiel darüber, wie sie die erste Zeit nach der Geburt erlebt hat, warum die neue Familie Priorität haben sollte und die heftigsten Streitigkeiten oft erst neun Monate nach der Entbindung drohen.

 

 

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Der Mann den ich kennengelernt habe hat Liebeskummer

Ich habe Mitte Mai einen Mann kennengelernt, der Arbeitskollege einer guten Freundin. Es hat direkt gefunkt, jedenfalls von der Sympathie her. Nach unserem ersten Treffen trafen wir uns wieder in einer größeren Gruppe. Auch da war direkt eine Spannung zwischen uns. Beim dritten Treffen, was sehr spontan war, kam es zu einem Kuss und ab dem Zeitpunkt hatten wir jeden Tag Kontakt. Nach dem Treffen, bei dem wir uns das erste Mal küssten sagte er mir, dass er relativ frisch getrennt sei, er war derjenige, der verlassen wurde.

Es war zunächst unbeschwert. Doch bald wurde es immer schwieriger. Er hat Tage, an denen es ihm sehr schlecht geht – wegen Liebeskummer. Es hängen in der Wohnung immer noch Bilder der beiden, dadurch fühle ich mich bei ihm auch sehr unwohl. Seit seiner Trennung sind jetzt knapp drei Monate vergangen. Ich weiß, dass ich eine Beziehung mit ihm möchte und bereit bin ihm Zeit zu geben bis er so weit ist, aber aktuell weiß ich nicht, ob das gut ausgehen wird.

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