Die Liebesblogger

Kategorie: Treue (Seite 1 von 2)

Fünf Mal Sex am Tag

Mein Mann und ich (43) haben uns in den letzten Jahren sehr auseinander gelebt. Es gab wenig persönliche Gespräche, stattdessen sehr viel Alkoholkonsum auf seiner Seite und, wie ich heute denke, eine eher lieblose und geschäftsmäßige Sexualität. Im Grunde ging es dabei vor allem um ihn. Ich war der Überzeugung, dass ich Sex nicht mehr wirklich brauche. Dann hat ein Arbeitskollege angefangen, mir Komplimente zu machen. Als wir schließlich im Bett landeten, kam für mich die große Überraschung: Die Sexualität war unglaublich gut. Ich habe so etwas mit meinem Mann noch nie erlebt. An manchen Tagen hatten wir fünf Mal Sex und ich habe das wahnsinnig genossen.

Seit mein Mann von meinem Geliebten weiß sind wir formal getrennt. Er hat sich gründlich geändert. Er trinkt keinen Alkohol mehr und kümmert sich liebevoll um die Kinder. Beides war mir immer sehr wichtig. Nun denke ich doch wieder darüber nach, ob es nicht eine Zukunft an seiner Seite geben könnte. Was denken Sie?

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Mein Mann geht fremd

Mein Mann hat mir (47) nach fast 30 Jahren Beziehung und 24 Jahren Ehe vor drei paar Wochen überraschend eröffnet, dass er sich vor ein paar Wochen sehr heftig in eine Kollegin verliebt hat und jetzt nicht weiß, wie es mit uns weitergeht. Er arbeitet weit entfernt und ist nur am Wochenende da. Mir hat es den Boden unter den Füßen weggerissen. Jetzt trifft er sich unter der Woche an seinem Dienstort mit ihr und ich bin wirklich sehr erschüttert darüber, wie schnell er diese Beziehung intensiviert, obwohl er sagt, dass das mit uns beiden (wir haben zwei Kinder 18 und 21 Jahre alt, ein gemeinsames Haus und hatten einfach auch einen gemeinsamen Lebensplan) für ihn noch nicht beendet ist. Es verletzt mich jeden Tag so sehr, wenn ich weiß, dass er bei ihr ist.

Ich fürchte, er wird sich nicht entscheiden können. Wahrscheinlich werde ich jetzt erstmal den Kontakt komplett zu ihm abbrechen, einfach, damit ich ein bisschen zur Ruhe kommen kann und nicht mehr so leiden muss.

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Ich hab‘ da mal eine Frage …

Im Sommer planen die Kollegin Nadja von Saldern und ich ein (zunächst einmaliges) Special im Rahmen des bestehenden Podcasts „Die Sache mit der Liebe“ bei welt.de.

Sie können dafür eine Frage (als Audiodatei) zum Thema Partnerschaft oder Trennung an uns schicken. Wir wollen dann im Verlauf unseres Podcasts weitere Fragen an Sie stellen, die wir wiederum als Audiodatei in den Podcast einbauen.

Daraus ergibt sich keine Beratungssitzung, aber doch eine Ahnung davon, was in einer richtigen Beratung passiert. Wir müssen Ihren Namen nicht nennen. Wir brauchen aber Ihre Stimme.

 

Wollen Sie sich gerne mit Ihrer Frage bewerben?

 

Wer sich für das neue Format bewerben will, der kann das gerne tun. Wir freuen uns auf spannende Fragen. Die dürfen per Audio-Datei an uns gestellt werden oder zunächst einmal auch schriftlich an: post@die-liebe-bleibt.de.

 

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Zwei Frauen sind weniger als eine

Ich war 22 Jahre mit meiner Frau zusammen, davon 19 Jahre verheiratet. Meine Frau war stets liebevoll zu mir und hat mir in sehr schweren Zeiten zur Seite gestanden. Wir hatten gemeinsame Hobbys, hatten schönen Sex. Dann wechselte ich die Arbeitsstelle, verliebte mich in eine andere Frau und das Gefühlschaos nahm seinen Lauf. Meine Ehefrau hat alles versucht um mich auf vernünftige Art und Weise zurück zu bekommen.

Nun bin ich ausgezogen und lebe bei meiner neuen Partnerin. Doch ich muss ständig an meine Ehefrau denken, dass belastet auch meine neue Beziehung in der ich glücklich bin. Ich habe meiner Ehefrau gegenüber ein sehr schlechtes Gewissen. Sie hat mir nie etwas schlechtes getan und ich rangiere sie einfach aus. Warum tut man so etwas, warum habe ich mich nicht um meine Ehe bemüht? Ich verstehe das nicht.

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Warum macht Sex Spaß?

Im Herbst, wenn in der Stadt die herabfallenden Kastanien die Dächer und Kühlerhauben der Autos mit kleinen Dellen versehen, fahre ich hinaus in den Wald, um den Bäumen beim Sex zuzuhören. Ich wandere durch den Wald, bleibe in die Nähe einer Gruppe von Eichen stehen und lausche gebannt auf das Geräusch, dass die Eicheln machen, wenn sie auf den würzig riechenden Waldboden fallen. Plopp, plopp, plopp. Ein unaufhörlicher Strom ploppt herab von den ausladenden Ästen. Das ist der leise Sex der Bäume.

Sex dient der Fortpflanzung. Auf den ersten Blick scheint diese Ansicht zu stimmen. Alle Lebewesen pflanzen sich in irgendeiner Art und Weise fort. Sie bilden Ableger wie die Erdbeere. Sie lassen Samen reifen und von ihren Zweigen herabfallen wie die Eichen. Sie legen Eier ab und versprühen den Samen darüber wie die Fische. Wieder andere Lebewesen haben hierfür den Sex – wie der Mensch eben.

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Die nette Kollegin in der Nachbarabteilung

In meinem Betrieb gehe ich zum Frühstück gerne in die Nachbarabteilung. Dort arbeitet eine Kollegin, deren lockere Art mir sehr gefällt. Wir tauschen öfter Whatsapp aus – zum Teil gab es dabei auch erotische Anspielungen. Das alles gefällt nun meiner Frau nicht, auch weil diese Kollegin nicht gut über meine Frau spricht. Ich finde, das sollte man nicht so ernst nehmen.

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Ich fühle mich erotisch zu einem Freund hingezogen

Ich bin 42, verheiratet, habe 3 Kinder und lebe in einer glücklichen Ehe. Trotzdem fällt mir immer wieder auf, dass ich vieles nicht so gut mit meinem Mann besprechen kann, sondern viel besser mit meinem guten Freud. In den langen Gesprächen fühlen wir uns sehr zueinander hingezogen, auch erotisch, wollen unsere Familien aber nicht verlassen. Den Kontakt aber genießen wir beide sehr. Auch ein Arbeitskollege schickt mir immer wieder sehr bewundernde SMS. Ich kann da nicht gut „Stop“ sagen. Aber muss ich das überhaupt? Irgendwie tut es ja doch dem Ego gut.

 

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Über Treue und Untreue

„Die Liebe und ihre Feinde“ (Teil XI): Wieso Untreue oft allen Beteiligten schadet – und was wir dagegen tun können

 

Vielleicht brauchen wir ja ab und an nur mal etwas Abwechslung und schon läuft das eheliche (oder partnerschaftliche) Sexualleben wieder ohne Probleme. Eine kleine Affäre und die Zufriedenheit ist wieder wie zuvor.

So denken viele Menschen. Doch diese Ansicht ist falsch. Eine Affäre belebt die Sexualität eines Paares nur sehr, sehr selten. Sie kann sich allerdings so zerstörerisch auf eine Partnerschaft auswirken, dass die Beziehung nach der Untreue nicht mehr zu retten ist. Und dieser Fall wiederum ist sehr, sehr häufig.

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Reden wir noch – oder smartphonen wir nur?

„Die Liebe und ihre Feinde“ (Teil VIII): Wieso das Smartphone das Verbundenheitsgefühl eines Paares beeinträchtigen kann

 

Nur fünf Minuten in der Woche sprechen manche Paare noch über persönliche Dinge. Darüber, wie es ihnen geht. Darüber, was sie bewegt und beschäftigt. Das ist das Ergebnis einer Studie, die amerikanische Ethnologen in Los Angeles machten. Wir haben das im letzten Beitrag gesehen. Diese Partnerschaften werden von innen heraus unterhöhlt. Das Verbundenheitsgefühl nimmt in ihnen ab. Weil immer alles andere wichtiger ist.

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„Manchmal bin ich nudelfertig“

Wie funktioniert eine glückliche Beziehung – und wie rettet man sie? Therapeut Jürg Willi lässt sich zuerst ein Wochenende schildern. Und warnt vor zu viel Harmonie.

 

INTERVIEW: STEPHAN LEBERT UND TANJA STELZE

Er war der Vordenker der Paartherapie im deutschen Sprachraum: Über 40 Jahren drehte sich die Arbeit des Therapeuten Jürg Willi um die Frage, was uns zusammenhält und auseinandertreibt. Sein erster Bestseller „Die Zweierbeziehung“ erschien Mitte der 70er Jahre. Er lebte 56 Jahren mit der Künstlerin Margaretha Dubach zusammen.  Jörg Willi ist am 8. April 2019 im Alter von 85 Jahren verstorben. Herzenssache365 bringt aus diesem Anlass ein Interview, das im Berliner Tagesspiegel erschienen ist.

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