Die Liebesblogger

Kategorie: glückliche Paare (Seite 1 von 9)

Wie kann der Start einer Beziehung gelingen?

Unser Hörer Samuel hat uns geschrieben. Er hat einen ganz ungewöhnlichen Vorschlag: Sollten Paare nicht vielleicht in den ersten Monaten einer Beziehung schon in eine Paarberatung gehen?

Spannte Frage, fanden Anna und ich. Und in der Tat kommen zu uns auch immer wieder Ratsuchende im ersten Jahr der Beziehung – weil sie uns aus der Singleberatung bereits kennen.

Leider stößt der Vorschlag von Samuel bei uns an kulturelle Grenzen. Unsere Kultur ist fest davon überzeugt, dass für eine neue Liebe die Regel „Hauptsache verliebt!“ gilt, ganz so wie Hollywood und die deutsche Vorabendserie es und zeigen. Deshalb glauben wir nicht daran, dass man in der Liebe viel wissen oder gar lernen muss. Schade eigentlich. Die allermeisten Paare kommen erst, wenn ihre Ehekrise (oder Beziehungskrise) schon sechs Jahre anhält. Viel zu spät!

Viel Spaß beim Hören!

 

 

 

 

 

Ich vermisse seit längerer Zeit die körperliche Zuwendung

Wir kennen uns seit 35 Jahren. Mein Mann ist ein liebenswerter Ehemann, stets zuvorkommend, hilfsbereit und sorgt sich hinreißend um die Familie. Das Problem ist, ich vermisse seit längerer Zeit die körperliche Zuwendung in Form von in den Arm nehmen, mal ein richtiger Kuss, kleine Streicheleinheiten oder einfach nur das Händchen-Halten beim Spaziergang. Was die Sexualität betrifft, klappt bei ihm nicht mehr so richtig mit dem Durchhaltevermögen, was für mich jetzt nicht weiter schlimm wäre. Mir würde schon körperliche Nähe reichen; es muss ja nicht zwingend zu Sex kommen. Er blockt jedes Gespräch ab, ist sogar beleidigt und meint, dass ich übertreibe und ich mir das nur einbilde.

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Seine Mutter ist wichtiger als ich

Mein neuer Partner (37) hat seiner Mutter auf ihrem Smartphone eine App installiert, mit der sie jeden seiner Schritte verfolgen kann. Sie weiß also immer ganz genau, wo wir waren, ob in der Sauna oder irgendwo zum Wandern im Harz. Mir ist das unangenehm. Er sagt dann nur, was ich denn gegen seine Mutter hätte. Zudem darf die Mutter von jedem seiner Schritte wissen – aber ich nicht. Das lehnt er ab. Ich komme damit nicht zurecht und wir streiten immer öfter darüber.

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Unterschiedliche Liebesbedürfnisse

Scheinbar haben mein Partner und ich komplett unterschiedliche Liebesbedürfnisse. Ich habe das in vergangenen Beziehungen noch nie so erlebt. Er legt zum Beispiel keinen Wert auf Geschenke und Liebesbekundungen in Form von Worten. Mir sind diese allerdings wichtig und ich habe versucht, ihm das auch mitzuteilen, also meine Bedürfnisse klar zu machen. Jedes Mal, wenn er diese Bedürfnisse versucht zu erfüllen, kommt bei mir nun aber der Gedanke auf, dass er dies ja nicht aus eigenem Wollen tut, sondern gewissermaßen dazu „gezwungen“ worden ist, seine Liebe zu bekunden. Ich bin dann fast noch unglücklicher, als wenn er es gar nicht getan hätte. Wie kann man damit umgehen?

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Neuer Podcast: Liebe ist Männersache

Meine Kollegin Anna Peinelt findet, dass Männer sich mehr um die Liebe kümmern sollen. Ich finde das auch, habe mir allerdings im Laufe der Jahre in dieser Frage ein dickes Fell zugelegt. In der Praxis der Single- wie der Paarberatung sind es beinahe immer die Frauen, die sich kümmern.

Ja, Männer sollten sich kümmern. Kümmern darum, dass sie in der richtigen Beziehung landen – und nicht bei irgendeiner. Kümmern darum, dass ihre Beziehung dauerhaft hält – und nicht an Lieblosigkeit und Desinteresse scheitert. Aber leider tun sie das in vielen Fällen nicht und überlassen das alles einfach so den Frauen.

Natürlich hat Anna recht: Männer sollten mehr Verantwortung in der Liebe übernehmen. Und dazu müssen sie mehr wissen über Gefühle und mehr wissen über die Liebe.

Viel Spaß beim Hören!

 

 

 

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Zwei Männer sind weniger als einer

„Seit längerem lese ich Ihre Anregungen interessiert, so auch ‚Zwei Frauen sind weniger als Eine‘. Ich selbst bin geschieden und lebe seit 6 Jahren in einer Dreiecksbeziehung mit einer Frau, die mit ihrem Mann verheiratet ist und bleibt. Dabei ist auffällig, dass wir zwei Männer keinerlei Probleme miteinander haben. Die Frau kommt mit ihrem Mann auch gut zurecht, allerdings ohne sexuellen Kontakt. Mit mir ist die Beziehung komplizierter und gleicht einer Sinuskurve mit abnehmender Wellenlänge, was mich und unsere Beziehung mehr und mehr belastet. Ich befürchte, dass es für die Frau immer schwerer wird, diesen Zwiespalt zu bewältigen.“

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„Schwierige Fragen lassen sich am besten nach dem Sex lösen“

Streit gibt es in jeder Partnerschaft. Zwei Menschen haben nun mal unterschiedliche Wünsche, Bedürfnisse und Vorstellungen vom Leben. Aber wie streitet man richtig? Und wie löst man Probleme, die nicht lösbar scheinen?

Zusammen mit der Kollegin Anna Peinelt gehe ich heute in der neuen Folge des Podcasts „Die Sache mit der Liebe“ diesen Fragen nach.

Und wir erklären auch, warum sich besonders kniffelige Probleme nach dem Sex am besten lösten lassen. Nur so viel vorab: Es hat mit den Hormonen zu tun.

Viel Spaß beim Hören!

 

 

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Zwei Frauen sind weniger als eine

Ich war 22 Jahre mit meiner Frau zusammen, davon 19 Jahre verheiratet. Meine Frau war stets liebevoll zu mir und hat mir in sehr schweren Zeiten zur Seite gestanden. Wir hatten gemeinsame Hobbys, hatten schönen Sex. Dann wechselte ich die Arbeitsstelle, verliebte mich in eine andere Frau und das Gefühlschaos nahm seinen Lauf. Meine Ehefrau hat alles versucht um mich auf vernünftige Art und Weise zurück zu bekommen.

Nun bin ich ausgezogen und lebe bei meiner neuen Partnerin. Doch ich muss ständig an meine Ehefrau denken, dass belastet auch meine neue Beziehung in der ich glücklich bin. Ich habe meiner Ehefrau gegenüber ein sehr schlechtes Gewissen. Sie hat mir nie etwas schlechtes getan und ich rangiere sie einfach aus. Warum tut man so etwas, warum habe ich mich nicht um meine Ehe bemüht? Ich verstehe das nicht.

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Eine Schönwetterliebe

Ich bin 51 und habe mich vor 3 Jahren nach langer Ehe von meinem Mann getrennt. Ende 2019 habe ich über eine Dating Plattform einen Mann kennen und lieben gelernt. Wir hatten ziemlich schnell eine Wochenendbeziehung. Ich habe ein Haus mit Garten und er hat mir viel geholfen. Ich war einfach sprachlos und super glücklich. Zwischendurch sind wir aber auch ganz viel verreist, waren tanzen und wandern. Wir haben zwei Weihnachten und zwei Silvester zusammen verbracht. Am Neujahrsmorgen hat er gesagt, das es ihm nicht so gut geht. Frühstücken wollte er nicht, sondern nur einen Tee. Dann ist er nach Hause gefahren, hat sich mit Küsschen verabschiedet. Seither höre ich nur sehr wenig von ihm. Ich habe versucht ihn anzurufen, er geht nicht ran. Ich bin hingefahren, er macht nicht auf.

Er war Mitte Januar noch einmal bei mir und hat eigentlich nur gesagt, dass es ihm schlecht geht und das er nicht weiß was er will. Ich habe ihm gesagt, dass er mein Traummann ist und ich mich nicht trennen möchte. Wir haben uns ja nicht mal gestritten. Viele Sachen von ihm sind noch bei mir. Muss ich ihm einfach mehr Zeit lassen? Soll ich ihm noch schreiben? Das ist sehr deprimierend, wenn keine Antwort kommt. Wie ticken Männer?

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