Die Liebesblogger

Kategorie: glückliche Paare (Seite 1 von 10)

Sie sind der Zweitmann

Ich (47, Vater von 3 Kindern) bin seit zwei Jahren mit einer neuen Frau  zusammen. Ich habe vorher noch nie eine so intensive Liebe zu einer Frau empfunden. Sie gibt mir das gleiche Gefühl zurück. Sie lebt seit 16 Jahren in einer Beziehung und möchte sich nicht trennen. Nach Ihrer eigenen Aussage lebt sie dort eine wunderschöne Beziehung, bei der allerdings seit einiger Zeit die Sexualität brach liegt. Sie bezeichnet sich selbst als polyamorös und meint, dass Monogamie eine Lüge wäre und nicht der menschlichen Natur entspräche. Ich träume von einer gemeinsamen Zukunft. Sie möchte ihre „alte“ Beziehung nicht aufgeben, mich allerdings auch nicht verlieren. Meine Frage: Ist Polyamorie tatsächlich die „wahre“ menschliche Natur?

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Kritik macht Menschen schwierig

Wir (35/37) führen seit einem Jahr eine Wochenendbeziehung weil es auch wegen der Kinder schwierig ist, einen gemeinsamen Lebensmittelpunkt zu finden. Wenn ich an den Wochenenden mit meinem Sohn bei meinem Partner war, beklagt er sich oft hinterher über die Unordnung, die ich seiner Meinung nach hinterlassen habe. Es hagelt Kritik. Dabei ist er selber kein sehr ordentlicher Mensch. Es sind meine Sachen die ihn stören. So kann ich mir ein dauerhaftes Zusammenleben mit ihm immer schwerer vorstellen.

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Wie kann der Start einer Beziehung gelingen?

Unser Hörer Samuel hat uns geschrieben. Er hat einen ganz ungewöhnlichen Vorschlag: Sollten Paare nicht vielleicht in den ersten Monaten einer Beziehung schon in eine Paarberatung gehen?

Spannte Frage, fanden Anna und ich. Und in der Tat kommen zu uns auch immer wieder Ratsuchende im ersten Jahr der Beziehung – weil sie uns aus der Singleberatung bereits kennen.

Leider stößt der Vorschlag von Samuel bei uns an kulturelle Grenzen. Unsere Kultur ist fest davon überzeugt, dass für eine neue Liebe die Regel „Hauptsache verliebt!“ gilt, ganz so wie Hollywood und die deutsche Vorabendserie es und zeigen. Deshalb glauben wir nicht daran, dass man in der Liebe viel wissen oder gar lernen muss. Schade eigentlich. Die allermeisten Paare kommen erst, wenn ihre Ehekrise (oder Beziehungskrise) schon sechs Jahre anhält. Viel zu spät!

Viel Spaß beim Hören!

 

 

 

 

 

Ich vermisse seit längerer Zeit die körperliche Zuwendung

Wir kennen uns seit 35 Jahren. Mein Mann ist ein liebenswerter Ehemann, stets zuvorkommend, hilfsbereit und sorgt sich hinreißend um die Familie. Das Problem ist, ich vermisse seit längerer Zeit die körperliche Zuwendung in Form von in den Arm nehmen, mal ein richtiger Kuss, kleine Streicheleinheiten oder einfach nur das Händchen-Halten beim Spaziergang. Was die Sexualität betrifft, klappt bei ihm nicht mehr so richtig mit dem Durchhaltevermögen, was für mich jetzt nicht weiter schlimm wäre. Mir würde schon körperliche Nähe reichen; es muss ja nicht zwingend zu Sex kommen. Er blockt jedes Gespräch ab, ist sogar beleidigt und meint, dass ich übertreibe und ich mir das nur einbilde.

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Seine Mutter ist wichtiger als ich

Mein neuer Partner (37) hat seiner Mutter auf ihrem Smartphone eine App installiert, mit der sie jeden seiner Schritte verfolgen kann. Sie weiß also immer ganz genau, wo wir waren, ob in der Sauna oder irgendwo zum Wandern im Harz. Mir ist das unangenehm. Er sagt dann nur, was ich denn gegen seine Mutter hätte. Zudem darf die Mutter von jedem seiner Schritte wissen – aber ich nicht. Das lehnt er ab. Ich komme damit nicht zurecht und wir streiten immer öfter darüber.

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Unterschiedliche Liebesbedürfnisse

Scheinbar haben mein Partner und ich komplett unterschiedliche Liebesbedürfnisse. Ich habe das in vergangenen Beziehungen noch nie so erlebt. Er legt zum Beispiel keinen Wert auf Geschenke und Liebesbekundungen in Form von Worten. Mir sind diese allerdings wichtig und ich habe versucht, ihm das auch mitzuteilen, also meine Bedürfnisse klar zu machen. Jedes Mal, wenn er diese Bedürfnisse versucht zu erfüllen, kommt bei mir nun aber der Gedanke auf, dass er dies ja nicht aus eigenem Wollen tut, sondern gewissermaßen dazu „gezwungen“ worden ist, seine Liebe zu bekunden. Ich bin dann fast noch unglücklicher, als wenn er es gar nicht getan hätte. Wie kann man damit umgehen?

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Neuer Podcast: Liebe ist Männersache

Meine Kollegin Anna Peinelt findet, dass Männer sich mehr um die Liebe kümmern sollen. Ich finde das auch, habe mir allerdings im Laufe der Jahre in dieser Frage ein dickes Fell zugelegt. In der Praxis der Single- wie der Paarberatung sind es beinahe immer die Frauen, die sich kümmern.

Ja, Männer sollten sich kümmern. Kümmern darum, dass sie in der richtigen Beziehung landen – und nicht bei irgendeiner. Kümmern darum, dass ihre Beziehung dauerhaft hält – und nicht an Lieblosigkeit und Desinteresse scheitert. Aber leider tun sie das in vielen Fällen nicht und überlassen das alles einfach so den Frauen.

Natürlich hat Anna recht: Männer sollten mehr Verantwortung in der Liebe übernehmen. Und dazu müssen sie mehr wissen über Gefühle und mehr wissen über die Liebe.

Viel Spaß beim Hören!

 

 

 

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Zwei Männer sind weniger als einer

„Seit längerem lese ich Ihre Anregungen interessiert, so auch ‚Zwei Frauen sind weniger als Eine‘. Ich selbst bin geschieden und lebe seit 6 Jahren in einer Dreiecksbeziehung mit einer Frau, die mit ihrem Mann verheiratet ist und bleibt. Dabei ist auffällig, dass wir zwei Männer keinerlei Probleme miteinander haben. Die Frau kommt mit ihrem Mann auch gut zurecht, allerdings ohne sexuellen Kontakt. Mit mir ist die Beziehung komplizierter und gleicht einer Sinuskurve mit abnehmender Wellenlänge, was mich und unsere Beziehung mehr und mehr belastet. Ich befürchte, dass es für die Frau immer schwerer wird, diesen Zwiespalt zu bewältigen.“

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„Schwierige Fragen lassen sich am besten nach dem Sex lösen“

Streit gibt es in jeder Partnerschaft. Zwei Menschen haben nun mal unterschiedliche Wünsche, Bedürfnisse und Vorstellungen vom Leben. Aber wie streitet man richtig? Und wie löst man Probleme, die nicht lösbar scheinen?

Zusammen mit der Kollegin Anna Peinelt gehe ich heute in der neuen Folge des Podcasts „Die Sache mit der Liebe“ diesen Fragen nach.

Und wir erklären auch, warum sich besonders kniffelige Probleme nach dem Sex am besten lösten lassen. Nur so viel vorab: Es hat mit den Hormonen zu tun.

Viel Spaß beim Hören!

 

 

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