Kurz vor der Hochzeit hat mich mein damaliger Verlobter für eine andere verlassen – sie war von ihm schwanger. Das ist jetzt 50 Jahre her – nun hat er wieder Kontakt zu mir aufgenommen. Nach einem längeren Gespräch tauschten wir unsere Adressen und Telefonnummern aus. Mein Mann ist jetzt ziemlich sauer, dabei habe ich ihm doch erklärt, dass hätte alles keine Bedeutung.
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Unser Hörer Samuel hat uns geschrieben. Er hat einen ganz ungewöhnlichen Vorschlag: Sollten Paare nicht vielleicht in den ersten Monaten einer Beziehung schon in eine Paarberatung gehen?
Spannte Frage, fanden Anna und ich. Und in der Tat kommen zu uns auch immer wieder Ratsuchende im ersten Jahr der Beziehung – weil sie uns aus der Singleberatung bereits kennen.
Leider stößt der Vorschlag von Samuel bei uns an kulturelle Grenzen. Unsere Kultur ist fest davon überzeugt, dass für eine neue Liebe die Regel „Hauptsache verliebt!“ gilt, ganz so wie Hollywood und die deutsche Vorabendserie es und zeigen. Deshalb glauben wir nicht daran, dass man in der Liebe viel wissen oder gar lernen muss. Schade eigentlich. Die allermeisten Paare kommen erst, wenn ihre Ehekrise (oder Beziehungskrise) schon sechs Jahre anhält. Viel zu spät!
Viel Spaß beim Hören!
Mehrfach las ich in der Zeitung Berichte darüber, dass die menschliche Partnerwahl und damit die Liebe vor allem durch den Geruch des Anderen beeinflusst wird. Demnach wählen sich Menschen als Partner, deren Immunsystem genetisch besonders gut zueinander passt. Was halten Sie davon?
Seit rund drei Jahren läuft es bei uns schlechter. Meine Frau und ich reden kaum noch miteinander, leben eher wie Bruder und Schwester. Ich freue mich nicht mehr nach Hause zu kommen und habe sogar schon nach Wohnungen geguckt. Wie kann ich meine Beziehung noch retten?
Wer passt zu wem und was bei Dates wichtig ist.
Wer passt denn nun wirklich zu mir und woran merkt man, dass es nicht passt? Single- und Paarberater Anna Peinelt und Christian Thiel sagen, was für eine glückliche Partnerschaft wichtig ist, worauf man bei Dates unbedingt achten sollte und warum Muttersöhnchen ein Problem sein können.
Wir kennen uns seit 35 Jahren. Mein Mann ist ein liebenswerter Ehemann, stets zuvorkommend, hilfsbereit und sorgt sich hinreißend um die Familie. Das Problem ist, ich vermisse seit längerer Zeit die körperliche Zuwendung in Form von in den Arm nehmen, mal ein richtiger Kuss, kleine Streicheleinheiten oder einfach nur das Händchen-Halten beim Spaziergang. Was die Sexualität betrifft, klappt bei ihm nicht mehr so richtig mit dem Durchhaltevermögen, was für mich jetzt nicht weiter schlimm wäre. Mir würde schon körperliche Nähe reichen; es muss ja nicht zwingend zu Sex kommen. Er blockt jedes Gespräch ab, ist sogar beleidigt und meint, dass ich übertreibe und ich mir das nur einbilde.
Wie kommt es zu einer Trennung? Hätte man sie verhindern können? Wie kann man eine Scheidung durchstehen, ohne dass die Kinder zu sehr darunter leiden? Trennungen werfen eine Menge von Fragen auf – und führen allzu oft in einen Rosenkrieg.
Ich habe einen Mann kennenglernt und mich in ihn verliebt. Leider begannen schon nach fünf Monaten recht heftige Streits bei denen wir beide auch mal laut werden. Danach sehen wir uns ein oder zwei Tage nicht – und dann beginnt alles vorn vorne. Manchmal erscheint mir das so sinnlos und ich frage ich mich, ob das wohl normal ist.
Wo fängt der Betrug des Partners an? Und wie kann man verhindern, dass einer von beiden sich trotz guter Vorsätze auf eine Affäre einlässt? Single- und Paarberater Christian Thiel und Anna Peinelt entzaubern die Mythen rund um die Untreue und erklären die Fakten.
Nein, Untreue beginnt nur sehr selten mit dem, was oft als der Kern von Untreue angesehen wird – mit Sex. Untreue beginnt mit einfühlsamen Worten, netten WhatsApp-Nachrichten, Komplimenten und spannenden wie interessierten Gesprächen. Und dann stellt sich heraus: Der andere ist netter, einfühlsamer und zugewandter als der Partner oder die Partnerin.
Mein neuer Partner (37) hat seiner Mutter auf ihrem Smartphone eine App installiert, mit der sie jeden seiner Schritte verfolgen kann. Sie weiß also immer ganz genau, wo wir waren, ob in der Sauna oder irgendwo zum Wandern im Harz. Mir ist das unangenehm. Er sagt dann nur, was ich denn gegen seine Mutter hätte. Zudem darf die Mutter von jedem seiner Schritte wissen – aber ich nicht. Das lehnt er ab. Ich komme damit nicht zurecht und wir streiten immer öfter darüber.


