Mein Mann nimmt Corona nicht ernst. Er glaubt, es wäre für ihn und mich nicht gefährlich, weil wir jung und gesund sind. Er fährt unbesorgt U-Bahn, macht sich lustig, dass ich inzwischen große Sorgen habe. Wie gehen wir damit um?
Kategorie: glückliche Paare (Seite 7 von 13)
Die Corona-Krise greift immer stärker in unser Leben ein. Viele Paare verbringen nun weitaus mehr Zeit miteinander, als üblich. Das führt auch zu Spannungen. Familien müssen klären, wer arbeiten kann und wer für die Kinder da ist. Bei alledem spricht kaum jemand über die Singles. Dürfen Sie eigentlich noch daten? Oder müssen sie damit warten, bis die Krise vorbei ist?
Im Corona-Spezial spreche ich heute mit der Kollegin Daniela Satzenhofer über all diese Fragen.
Viel Spaß mit dem Video!
Zu Hause arbeiten, lernen, kochen, spielen: Das Aufeinanderhocken stellt so manche Beziehung auf die Probe – und damit den Familienfrieden. Paarberater Christian Thiel erklärt, wie man Streit vermeidet. Die Corona-Pandemie bringt unser Leben durcheinander. Die Ungewissheit macht viele ratlos, nervös und gereizt. Streit ist vorprogrammiert. Wie sich der zu Hause umgehen lässt, wollte die Sächsische Zeitung von Single- und Paarberater (sowie Kolumnist) Christian Thiel wissen.
Wir sind 85 Jahre alt und seit 40 Jahre in zweiter Ehe verheiratet und wollen unseren Kindern aus erster Ehe ein Geldgeschenk zu kommen lassen. Ich habe drei Kinder, will aber aus persönlichen Gründen nur zwei beschenken. Mein Mann hat zwei Kinder, von denen nur eines etwas bekommen soll. Nun gibt es Streit. Ich möchte, dass jedes Kind die gleiche Geldsumme bekommt. Mein Mann möchte, dass sein Kind die gleiche Summe bekommt, wie meine beiden. Das gefällt mir nicht.
In meinem Betrieb gehe ich zum Frühstück gerne in die Nachbarabteilung. Dort arbeitet eine Kollegin, deren lockere Art mir sehr gefällt. Wir tauschen öfter Whatsapp aus – zum Teil gab es dabei auch erotische Anspielungen. Das alles gefällt nun meiner Frau nicht, auch weil diese Kollegin nicht gut über meine Frau spricht. Ich finde, das sollte man nicht so ernst nehmen.
Meine Frau und ich sind davon überzeugt, dass eine Beziehung dann gut läuft, wenn man sie als Arbeit auffasst, als Beziehungsarbeit. Freunde von uns sehen das ganz anders. Was meinen Sie dazu?
Im Grunde war meine Ehe immer sehr glücklich. Doch nun ist mein Mann in Rente, und seither gibt es nur noch Probleme: Ständig mischt er sich in meine Angelegenheiten ein, will den Einkauf für mich machen oder die Kühltruhe umräumen. Und dann geht er immerzu davon aus, das wir alles gemeinsam machen, auch jetzt in der Vorweihnachtszeit, wenn ich einfach mal mit einer Freundin zusammen über einen Weihnachtsmarkt schlendern möchte. Ich halte das nicht mehr lange aus.
Was soll ich tun, wenn mein Partner materielle Anschaffungen nicht mit mir bespricht und auf rationale Argumente nicht hört? Wir leben in getrennten Haushalten, sind beide um die 30, jeder soll bitte selbst entscheiden, wofür er sein eigenes Geld ausgibt. Das ist klar. Trotzdem fände ich es schön, wenn man größere Anschaffungen auch mal gemeinsam bespricht und die Meinung des anderen einholt, so mache ich das bei ihm auch. Er hingegen hört sich Vorschläge meinerseits nicht mal ernsthaft an – auch, wenn sich im Nachhinein bereits mehrfach herausgestellt hat, dass ich absolut recht hatte. Wie soll das werden, sollte es irgendwann mal um die Anschaffung gemeinsamer Immobilien oder Ähnliches geht?
Nicht nur Beratungen, auch Bücher können das Leben von Menschen nachhaltig verändern. Zum besseren. Das erlebe ich immer wieder. Zum Beispiel weil mir Menschen eine Mail schreiben. Die folgende Mail von Rosa hat mich in dieser Woche erreicht. Rosa hat einer Veröffentlichung hier auf dem Blog zugestimmt. Danke Rosa!
Ich habe einen Mann kennengelernt, der viele Jahre in einer sehr zerrütteten Ehe gelebt hat. Nun ist er endlich soweit, sich aufgrund der entstandenen finanziellen Verhältnisse und dem Alter seiner 2 Kinder von der Frau zu trennen. Mein Problem: Er hat in all den Jahren soviel Frust angesammelt, dass „das Fass beim kleinsten Tropfen überläuft“, wenn es um das Thema Beziehung oder Kritik geht. Ich denke, man muss auch konstruktiv miteinander streiten können bei Meinungsverschiedenheiten, die ja zwangsläufig auftreten.