Ich (54) habe über eine Anzeige einen Mann kennengelernt. Er findet mich nett, lieb und sexy, sagt er. Aber für ein gemeinsames Leben würde es ihm nicht reichen. Gleichzeitig wollte er mich aber unbedingt weiter sehen. Bald kam es auch zum ersten Sex und seither sehen wir uns jedes Wochenende – seit immerhin zwei Jahren. Aber Gespräche über die Zukunft blockt er ebenso ab wie ein Kennenlernen seiner Freunde.
Kategorie: glückliche Paare (Seite 6 von 13)
Seit anderthalb Jahren bin ich mit meinem Freund zusammen, er hat mir in der ganzen Zeit noch nie etwas geschenkt. Kleine Aufmerksamkeiten wie etwa Schokolade zu Ostern gibt’s bei ihm nicht, obwohl ich ihm oft etwas mitbringe. Er beteuert immer wieder, dass er mich liebt, aber ich bin enttäuscht. Am Geld kann es nicht liegen, er verdient gut. Was hat sein Verhalten zu bedeuten?
Wir wohnen in unserem eigenen Haus auf dem Dorf. Vor einigen Jahren hat mein Mann auf Bitten seiner Eltern hier bei uns angebaut und eine abgetrennte Wohnung für seine Eltern (beide 80) errichtet, diese sind dann zu uns gezogen. Leider ist es so, daß ich für die Eltern meines Mannes die „falsche“ Frau an seiner Seite bin, und sie mich am liebsten von hier weg haben würden. Anfangs war ich noch tapfer und habe die spitzen Zungen ertragen. Und mein Mann hatte immer die Hoffnung, daß es sich im Laufe der Zeit noch gibt und deshalb die Beschimpfungen über mich stillschweigend geduldet und nichts gesagt.
Natürlich habe ich meinem Mann immer wieder erklärt, wie unglücklich ich bin, aber da kam immer nur so was wie: „Es sind doch meine Eltern!“ Mein Mann ist inzwischen durch das Verhalten seiner Eltern (auch ihm gegenüber) seit langem so genervt, dass er es aufrichtig bereut, seine Eltern hier zu uns geholt zu haben. Inzwischen setzt er Grenzen und sagt, was ihm nicht passt, aber es ändert sich nichts. Ich selbst meine ja auch, dass sich mein Mann auf meine Seite stellen muss. Will er mit Mama alt werden oder mit mir?
Liebe passiert nicht einfach, man muss auch selber etwas dafür tun. Das gilt für Singles wie für Paare. Single- und Paarberater Anna Peinelt und Christian Thiel haben Tipps, was man tun kann, um die Liebe zu finden und wie man sie lange am Leben erhält.
Ich habe da mal eine Frage: Wir leben seit über vier Jahren in einer Fernbeziehung. Wir sprechen dann unter der Woche oft über Skype und während unserem Gespräch konzentriert sich mein Partner mehr aufs Fernsehen. Alles was ich erzähle, muss ich zweimal sagen. Wenn ich ihn darauf anspreche kommt die Antwort: „Ach, mach doch nicht Probleme, wo keine sind“.
Meist stehe ich morgens eher auf als mein Mann und habe dann auch schon Kaffee getrunken wenn er aufsteht. Ich setze mich aber gerne zu ihm, wenn er frühstückt, weil ich weiß, dass er das mag. In letzter Zeit ist er dann mehr mit seinem Handy und mit Nachrichten beschäftigt, was mich ärgert. So gehen wir dann oft früh in schlechter Stimmung auseinander.
Mein Mann möchte abends gerne mehr Zeit mit mir verbringen sagt er. Dabei sitzt er aber am liebsten vor dem Fernseher und möchte, dass ich neben ihm sitze. Wenn abends die Kinder im Bett sind bin ich froh, wenn ich mal Zeit für mich habe. Das versteht er nicht. Wir können uns da schwer einigen. Dadurch ist die Stimmung vor dem Einschlafen oft nicht gut.
Gespräche mit meiner Frau werden immer öfter zu kontroversen Diskussionen. Ein Wort gibt das andere. Meist sage ich dann irgendwann nichts mehr und sie redet immer weiter. Ich fühle mich nicht gut dabei, finde aber auch keinen Weg, um es besser zu machen.
Seit mein Partner in Rente ist trinkt er jeden Tag. Schon vorher hat er gerne mal zu viel getrunken – jetzt aber ist es unerträglich. Oft beschimpft er mich und im Haushalt macht er schlicht nichts. Ich gehe arbeiten und wenn ich nach Hause komme mache ich den Haushalt und den Garten. Manchmal denke ich, ich sollte gehen, aber dann verliere ich das Haus. Er wird es verkommen lassen. Weiterlesen
Mich bewegt folgendes Problem. Meine Frau und ich streiten immer wieder. Sie ist überzeugt von Verschwörungstheorien, sei es das Pharmakartell und aktuell die „Corona-Diktatur“. Sie versucht mich mit ihren Argumenten zu überzeugen und ich habe natürlich meine Argumente. Wir kennen den sehr, sehr wichtigen Satz „ Ich habe meine Wahrheit und du deine und es ist nicht meine Aufgabe dich von meiner Wahrheit zu überzeugen“. Aber trotzdem spüren wir, wie wir uns oft weit von einander „bewegen“ und wir auch den Eindruck haben, dass wir uns auch im partnerschaftlichen Leben, auf Grund dieser Differenzen entzweien. Was können Sie uns raten? Wir sind seit 30 Jahren verheiratet.