Seit anderthalb Jahren bin ich mit meinem Freund zusammen, er hat mir in der ganzen Zeit noch nie etwas geschenkt. Kleine Aufmerksamkeiten wie etwa Schokolade zu Ostern gibt’s bei ihm nicht, obwohl ich ihm oft etwas mitbringe. Er beteuert immer wieder, dass er mich liebt, aber ich bin enttäuscht. Am Geld kann es nicht liegen, er verdient gut. Was hat sein Verhalten zu bedeuten?
Kategorie: Partnerschaft (Seite 5 von 12)
Wir wohnen in unserem eigenen Haus auf dem Dorf. Vor einigen Jahren hat mein Mann auf Bitten seiner Eltern hier bei uns angebaut und eine abgetrennte Wohnung für seine Eltern (beide 80) errichtet, diese sind dann zu uns gezogen. Leider ist es so, daß ich für die Eltern meines Mannes die „falsche“ Frau an seiner Seite bin, und sie mich am liebsten von hier weg haben würden. Anfangs war ich noch tapfer und habe die spitzen Zungen ertragen. Und mein Mann hatte immer die Hoffnung, daß es sich im Laufe der Zeit noch gibt und deshalb die Beschimpfungen über mich stillschweigend geduldet und nichts gesagt.
Natürlich habe ich meinem Mann immer wieder erklärt, wie unglücklich ich bin, aber da kam immer nur so was wie: „Es sind doch meine Eltern!“ Mein Mann ist inzwischen durch das Verhalten seiner Eltern (auch ihm gegenüber) seit langem so genervt, dass er es aufrichtig bereut, seine Eltern hier zu uns geholt zu haben. Inzwischen setzt er Grenzen und sagt, was ihm nicht passt, aber es ändert sich nichts. Ich selbst meine ja auch, dass sich mein Mann auf meine Seite stellen muss. Will er mit Mama alt werden oder mit mir?
Liebe passiert nicht einfach, man muss auch selber etwas dafür tun. Das gilt für Singles wie für Paare. Single- und Paarberater Anna Peinelt und Christian Thiel haben Tipps, was man tun kann, um die Liebe zu finden und wie man sie lange am Leben erhält.
Ich habe da mal eine Frage: Wir leben seit über vier Jahren in einer Fernbeziehung. Wir sprechen dann unter der Woche oft über Skype und während unserem Gespräch konzentriert sich mein Partner mehr aufs Fernsehen. Alles was ich erzähle, muss ich zweimal sagen. Wenn ich ihn darauf anspreche kommt die Antwort: „Ach, mach doch nicht Probleme, wo keine sind“.
Meist stehe ich morgens eher auf als mein Mann und habe dann auch schon Kaffee getrunken wenn er aufsteht. Ich setze mich aber gerne zu ihm, wenn er frühstückt, weil ich weiß, dass er das mag. In letzter Zeit ist er dann mehr mit seinem Handy und mit Nachrichten beschäftigt, was mich ärgert. So gehen wir dann oft früh in schlechter Stimmung auseinander.
Seit 8 Jahren habe ich einen Lebensgefährten, welcher unter der Woche auf Montage ist. Am Wochenende entspannt er dann am Abend mit viel Bier trinken. Unter der Woche trinkt er nichts, so sagt er, was ich ihm auch glaube. Mich stört es natürlich, dass er dann immer am Wochenende dies „nachholt“. Ich habe ihm dies schon mehrfach gesagt., er ändert aber nichts. Was kann man da noch tun?
Mein Mann nimmt Corona nicht ernst. Er glaubt, es wäre für ihn und mich nicht gefährlich, weil wir jung und gesund sind. Er fährt unbesorgt U-Bahn, macht sich lustig, dass ich inzwischen große Sorgen habe. Wie gehen wir damit um?
Meine langjährige Beziehung (17 Jahre) ist zu Ende gegangen. Wir waren vom Charakter her verschieden, das hat aber lange Zeit gut gepasst und wir haben uns gut ergänzt. In den letzten 2-3 Jahren der Beziehung hat sich mein Partner langsam aber sicher emotional verabschiedet. Ich habe mit all meinen Möglichkeiten versucht, die Beziehung aufrecht zu erhalten und auf ihn einzugehen. Wie ich mittlerweile erkannt habe, geschah dies um den Preis meiner Selbst und meines Selbstbewusstseins. Wie hätte ich erkennen können, dass die Beziehung nicht mehr zu retten ist und ich auf dem Weg bin, mich selbst aufzugeben? Es heißt ja in jeder Beziehung muss man Kompromisse machen. Wie finde ich heraus, ab wann Kompromisse für einen selbst schädlich sind?
Die Corona-Krise greift immer stärker in unser Leben ein. Viele Paare verbringen nun weitaus mehr Zeit miteinander, als üblich. Das führt auch zu Spannungen. Familien müssen klären, wer arbeiten kann und wer für die Kinder da ist. Bei alledem spricht kaum jemand über die Singles. Dürfen Sie eigentlich noch daten? Oder müssen sie damit warten, bis die Krise vorbei ist?
Im Corona-Spezial spreche ich heute mit der Kollegin Daniela Satzenhofer über all diese Fragen.
Viel Spaß mit dem Video!
Zu Hause arbeiten, lernen, kochen, spielen: Das Aufeinanderhocken stellt so manche Beziehung auf die Probe – und damit den Familienfrieden. Paarberater Christian Thiel erklärt, wie man Streit vermeidet. Die Corona-Pandemie bringt unser Leben durcheinander. Die Ungewissheit macht viele ratlos, nervös und gereizt. Streit ist vorprogrammiert. Wie sich der zu Hause umgehen lässt, wollte die Sächsische Zeitung von Single- und Paarberater (sowie Kolumnist) Christian Thiel wissen.


