Die Liebesblogger

Was ist Liebe? Und wie können wir sie dauerhaft erhalten?

Eine Entscheidung, Konditionierung, ein biochemischer Prozess: Was ist eigentlich Liebe? Darüber spreche ich heute im neuen Podcast mit der Kollegin Anna Peinelt. Wir erklären, was die Forschung über die Liebe herausgefunden hat und warum es im Kern darum geht, dass wir uns positiv gegenüber unserem Partner verhalten.

 

5 Kommentare

  1. M. Schneider

    Darüber spreche ich heute im neuen Podcast mit der Kollegin Anna Peinelt und Christian Thiel.

    Wer ist ich?

    • M. Schneider

      Toller Podcast“

    • Christian Thiel

      Gute Frage. Ich habe es korrigiert.

  2. Rainer

    Danke für die Vielzahl eurer Gedanken zum Thema Liebe/Beziehungen. Wie wäre es mal über die Frage zu diskutieren, welche Rolle Altersunterschiede zwischen möglichen Partnern spielen. Welche Altersunterschiede sind legitim, welche sind grenzwertig? Denn immerhin heißt es ja „bis dass der Tod euch scheidet“. Und bei größeren Altersunterschieden ist es ja relativ wahrscheinlich, dass der jüngere Partner schließlich allein bleibt.
    Andereseits, wenn der Altersunterschied bei der Entscheidung eine dominante Rolle spielt, kommt deshalb eine vielleicht tragfähige Liebesbeziehung nicht zustande.
    Danke!

    • Christian Thiel

      Altersunterschiede sind in der Beratung ein wichtiges Thema und die Beteiligten neigen nach meiner Erfahrung dazu, sich Altersunterschiede schönzureden. Sie sind allerdings häufig ein echtes Problem.
      Ist sie 22 und er 37, dann ergibt sich zum einen eine Hierarchie. Er ist beruflich sehr viel weiter. Er verdient mehr Geld. Die Folge: Er hat (beinahe immer) das Sagen. Ich habe eine hohe Abneigung gegen hierarchisch strukturierte Partnerschaften. Ich sehe die Liebe als eine Begegnung auf Augenhöhe an. Dann funktioniert sie am besten. Mir persönlich leuchtet weder das Motiv der 22-Jährigen ein, unbedingt einen 37-Jährigen zu nehmen, noch das des 37-Jährigen, sich an eine 22-Jährige zu binden.
      Das ist aber nur ein Problem. Das zweite: Die beiden befinden sich über lange Zeit ihres Lebens (wenn sie denn zusammen bleiben) in völlig unterschiedlichen Lebensphasen. Er ist schon 82 wenn sie gerade mal verrentet wird. Sie ist noch in der ‚Ausbildung‘ (20-29 Jahre) oder in der Phase, in der wir beruflich da ankommen wo wir hin wollen – während er schon lange jenseits der Familiengründungsphase ist.
      Bei größeren Altersunterschieden gibt es in meinen Augen also nicht viel zu diskutieren. Am besten ist, man meidet sie weitgehend.
      Es gibt allerdings ab und an Ausnahmen. Ich hatte auch schon größere Altersunterschiede die sehr gut passten. Aber das sind Einzelfälle – als Regel sind sie nicht geeignet.

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