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Schluss machen: Aber wie?

Warum fällt manchen Menschen das Schluss machen nur so schwer? Und wann lohnt es sich, zur oder zum Ex zurückzukehren? Paar- und Singleberater Christian Thiel und Trennungsexpertin Nadja von Saldnern erklären, was hinter der Bindungs-Autonomie-Ambivalenz steckt und warum wir spätestens beim sechsten Date merken, ob es passt.

 

 

2 Kommentare

  1. Vivi

    Da ist sicherlich viel dran, dass Menschen, die sich in der Kindheit mit sehr wenig Zuwendung begnügen mussten, auch später „genügsam“ verhalten. Mit einer „besser als nichts“- Beziehung finden sich oft jene ab, die das Trauma des „Nichts“, das sich als Kleinkind lebensbedrohlich anfühlt, erlitten haben. Von einem Partner gedemütigt und missachtet zu werden erscheint irgendwie erträglich, wenn er dafür wenigstens gelegentlich das Gefühl von Geborgenheit und Liebe vermittelt.
    Aber wie überwindet man die Angst vor dem „Nichts“?

    • Mark S.

      Hallo Vivi,
      vielen Dank für Ihren Beitrag und die gute Frage am Ende. Auf diese würde ich Folgendes antworten:

      Man überwindet sie NICHT.
      Die Angst bleibt. Man kann zugleich schauen, was man mit dieser Angst macht. Lässt man seine Handlungen davon beherrschen oder versucht man einen Weg trotz und mit der Angst zu finden?
      Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Dinge, die ich immer stärker wegschieben wollte, dann immer mehr Kraft gewonnen haben. Als ich mich dann versucht habe mit den Dingen abzufinden (und das ist noch ein weiter Weg), die ich an mir nicht mag oder die mich ängstigen, da haben einige davon an Schrecken verloren.
      Auch die „realistische“ Überlegung: „Dann ist es halt so, im schlimmsten Fall passiert mir das und dann handle ich halt entsprechend.“ versuche ich mehr in mein Handeln zu integrieren. Und dennoch zu handeln.

      Vielleicht kann dieser kleine Gedanken Ihnen helfen.
      Alles Gute.

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