Seit ich (32) mit meiner Frau zusammen bin, läuft es zwischen mir und meinen Eltern schlecht. Meine Mutter hatte von Anfang an etwas an ihrer zukünftigen Schwiegertochter auszusetzen. Das ging so weit, dass sie wollte, dass ich den Familiennamen ablege und den meiner Frau annehmen. Ich habe inzwischen den Kontakt zu meinen Eltern abgebrochen und bin dadurch endlich entspannter im Leben mit meiner Frau. Eine schöne Lösung ist das aber nicht, oder?
Kategorie: Partnersuche (Seite 1 von 22)
Das neue Jahr starte ich hier auf dem Blog herzenssache365 wiederum mit einem Schnellkurs zur Liebe, den ich mir zusammen mit dem Schweizer Paartherapeuten Peter Michalik ausgedacht habe. Er ist gratis.
Möglicherweise wissen Sie das schon, weil Sie das im Silvesterpodcast von „Die Sache mit der Liebe“ gehört haben. Möglicherweise wissen Sie das aber auch noch gar nicht, da Sie zwar ein treuer Leser oder eine treue Leserin dieses Blogs sind, aber nicht so gerne Podcast hören.
Der Schnellkurs ist genau vor einem Jahr das erste Mal gestartet. Wer im neuen Jahr gerne mit dabei sein will der hat heute die Chance dazu. Sie bekommen vier Wochen lang jeden Tag eine Mail mit einem kurzen Text – und einem dazu gehörenden Video. Jeden Tag bekommen Sie damit einen kurzen Input, der Sie zum Nachdenken anregen soll. Über die Liebe.
Achtung: Die Videos sind wirklich kurz.
Beides, Texte wie Videos, sind von dem Kollegen Peter Michalik gemacht. Mir haben seine Kurzvideos im TikTok Format so gut gefallen, dass ich ihm vorgeschlagen habe, aus ihnen diesen Schnellkurs zu entwickeln. Anfangs hatte er nur 14 Teile – dann haben wir ihn auf 28 Teile verlängert.
Wer mit dabei sein will, der trägt seine Mailadresse unten ein. Und bekommt ab sofort Post von uns. Vier Wochen lang.
Viel Spaß mit dem Kurs!
Ein Gastbeitrag
von HARTWIG HANSEN (Hamburg)
Also, die gute Nachricht zuerst: Mein Job ist gesichert.
Das weiß ich seit gestern, als das Ehepaar Hohlmann – den Namen habe ich für diesen Artikel geändert – zur Beratung kam und ich über meine Defizite aufgeklärt wurde.
Herr Hohlmann eröffnete nämlich die Schilderung seines aktuellen Problems mit den Worten: „Ich habe meine Frau mit einer anderen betrogen, die ich über ein Affärenportal im Internet kontaktet und kennengelernt habe. Das sollten Sie kennen, wenn Sie Paarberatung machen. Es ist mit 17 Millionen registrierten Mitgliedern das größte weltweit.“
Vor einigen Monaten hatte mein Mann (49) beim Sex keine Erektion, zumindest hielt sie nicht länger als ein paar Minuten. Er hat sich dann brüsk von mir abgewandt. Seither meidet er die Sexualität komplett – und kritisiert ständig an mir rum. Meine Brüste seien nicht mehr so straff wie mit dreißig, sagt er. Ich könne mich doch operieren lassen.
Ich habe mich von meiner Frau getrennt, als unser Sohn 10 Jahre alt war. Nach einigen Startschwierigkeiten haben wir uns entschlossen, eine Eltern-WG aus unserem Haus zu machen. Wir haben also aus einem Haus ein Doppelhaus gemacht. Beide Eltern haben geschlossene eigene Wohnbereiche mit eigenem Sanitär- und Küchenbereichen – nur das Kinderzimmer hat Zugang zu beiden Wohneinheiten.
Bisher habe ich zwei Beziehungsversuche (12 und 18 Monate) gestartet, die beide an der Akzeptanz der neuen Partnerin gegenüber dieser Eltern-WG gescheitert sind und das obwohl mein Sohn inzwischen 18 Jahre alt ist und ein Ende dieser Wohnsituation abzusehen ist.
Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass es da draußen eine Partnerin gibt, die meine Verantwortung gegenüber meinem Sohn zu schätzen weiß und akzeptiert.
Ich hatte schon immer die Vorstellung, mal in einem eigenen Haus zu leben. Nun habe ich ein Grundstück gefunden, dass wir kaufen könnten. Aber mein Mann will nicht. Er sagt, es sei ihm mit 400.000 Euro zu teuer. Aber auf Dauer rechnet sich ein eigenes Haus doch. Warum kann er das nicht einsehen? Und alle meine Freunde haben inzwischen ein Haus – nur wir nicht.
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Ich bin 69 Jahre alt und seit gut sieben Monaten Witwe. Mit meinem Mann war ich 47 Jahre zusammen. Wir haben keine Kinder. Trotz meiner grossen Trauer denke ich in letzter Zeit manchmal daran, dass es schön wäre, einen neuen Partner zu haben. Gleichzeitig denke ich, dass es vielleicht noch viel zu früh ist, da ich noch mitten in der Trauerverarbeitung bin. Gibt es nach 47 Jahren mit meiner großen Liebe überhaupt eine Chance, dass ich mich auf einen neuen Mann einlassen kann?
Eine Frage habe ich noch. Sollte ich in einer Kontaktanzeige von Anfang an schreiben, dass ich Witwe bin und 47 Jahre mit meinem Mann verheiratet war? Eigentlich war meine angedachte Formulierung „Suche einen Mann der eventuell auch Erfahrung mit Verlust und Trauer hat.“
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Wie viele andere Männer bin bzw. war ich (29) lange Zeit intensiver Pornokonsument und habe bereits mehrere Anläufe unternommen, um davon loszukommen. Es geht mir jetzt nicht um die Frage, wie ich von Pornos wegkomme, weil ich diesen Schritt mittlerweile endlich geschafft habe. Auf dem Weg dorthin habe ich mehrere erfolglose Versuche unternommen (ich glaube es waren um die 7-8 Anläufe).
Jetzt geht es mir um die Frage, wie ich in meinem von Pornos stark konditionierten Gehirn einen „Reset“ schaffe, um meine durch teils harte pornographische Inhalte vollkommen verzerrte Vorstellung von Sex wieder zu korrigieren – zurück zu einem natürlichen Bild von Sexualität.
Mir ist zwar bewusst, dass es sich bei Pornodarstellerinnen und Pornodarstellern um körperlich oftmals sehr fitte Menschen handelt, für die das Gezeigte lediglich „Schauspielerei“ ist und nur selten dem realen Bild von Sex entspricht. Und natürlich kann ich nicht erwarten, dass man im Bett solche fast schon athletischen Leistungen erbringen kann oder soll. Allerdings haben sich diese Bilder über viele Jahre in meinem Gehirn eingebrannt, sodass ich sie nicht einfach auf Knopfdruck vergessen kann.
Und genau das sorgt bei den meisten meiner Sexualkontakte mit Frauen dafür, dass ich zwar eine Erektion bekomme, allerdings fast nie zum Abschluss komme – egal ob sie mir einen Handjob oder Blowjob gibt oder wir Sex haben. Oft gehe ich danach unter dem Vorwand aufs Klo, z. B. kurz pinkeln oder mich waschen zu wollen, nur um es mir dort dann selbst noch zu machen. Das macht mich sehr traurig, denn es zerstört irgendwie die schönste Nebensache der Welt.
Der Grund ist der, dass das, was ich jahrelang in Pornos gesehen habe, nicht dem entspricht, was ich letztlich im Bett erlebe. Mein Gehirn wurde so sehr auf die teilweise extremen Szenen aus Pornos konditioniert, dass ich nur noch mit vergleichbar starken Reizstimulationen zum Abschluss kommen kann, die ich allerdings beim Geschlechtsverkehr aufgrund der Unterschiede zwischen meiner von Pornos geprägten Vorstellung von Sex und der Realität nicht erreichen kann.
Auf der anderen Seite habe ich aber auch automatisch die Erwartungshaltung an mich selbst, dass ich der Frau eine vergleichbare „Performance“ wie in Pornos bieten muss, damit es ihr gefällt und sie mich nicht für einen schlechten Liebhaber hält. Ich weiß zwar, dass das höchstwahrscheinlich nicht stimmt. Allerdings ist es auch schwer, diese Erwartungshaltung abzulegen.
Wie finde ich einen Weg zurück zu einer gesunden, von Pornos befreiten Sexualität? Wie „korrigiere“ ich mein Bild von Sex, das nicht von Pornopraktiken dominiert wird, sondern einem natürlichen Bild entspricht und sowohl mir als auch meiner Sexualpartnerin gefällt?
Sie sagen immer, man soll bei der Partnersuche anspruchsvoller sein. Bei mir bewährt sich das aber gar nicht. Seit ich versuche, nur die Männer zu treffen, die ich interessant finde, treffe ich gar keinen mehr. Ich habe das Gefühl, dass ich jetzt noch viel „pickiger“ bin als ich vorher war. Ich mache das auch erst seit einem Monat so, aber da mir etwas die Zeit wegläuft und ich gerade die Befürchtung habe, dass ich jetzt gar keine Dates mehr haben werde, wollte ich Sie nach Ihrer Meinung fragen, ob das wirklich die richtige Strategie ist? Ich bin jetzt 37 Jahre alt und die Uhr tickt. Die letzten beiden Beziehungen dauerten nur etwa zwei Jahre und der Sex war bei beiden richtig schlecht.
Ich bin 38 Jahre alt, gutaussehend, habe eine guten Job, interessante Hobbys – aber keine Erfahrung mit Frauen. Ich bin ein Absolute Beginner. Und das zermürbt mich. Ich hatte ursprünglich in meiner Lebensplanung schon vor, mit einer Partnerin zusammen zu leben mit Kindern etc. Aber bisher bin ich meilenweit davon entfernt und sehe auch, dass ich in eine komplett andere Richtung treibe. Die Fragen ‚‚Warum bist du Single weil du bist doch ein ganz cooler Typ, siehst gut aus, hast einen coolen Job‘’ aus dem Freundes-, Verwandten- und Bekanntenkreis verunsichern mich immer mehr. Keine Frau gibt sich mit jemanden wie mir ab. Ich bin ja der mit den Problemen, der, der noch nie eine Beziehung hatte. Welche Frau tut sich so einen schon an! Daraus schließe ich, dass ich somit kein glückliches Leben haben werde (ich finde mein Leben tatsächlich auch nicht schön auch wenn es rein äußerlich betrachtet so sein sollte) und mein Zustand deshalb chronisch bleibt und ich unzufrieden und mürrisch bleiben werde.


